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Erschienen in: Direkte Aktion 207 – Sept/Okt 2011

Gesichter der Revolte

Mit der globalen Krise verdichten sich Aufstände und Revolten: doch was steckt dahinter?

— abgelegt unter:

S9-Bild.jpgAls der aktuelle Krisenzyklus 2007/2008 seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte, wunderten sich emanzipatorische Kräfte über ein Ausbleiben der Proteste. Lediglich jene, die sich mit ökonomischen Prozessen beschäftigten, blickten erwartungsvoll nach China und Indien.

Und in der Tat: Die Zahl der Streiks in China stieg frappant. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte die Streikwelle im Sommer 2010. Weniger erwartet war die Vielzahl der Revolten im Maghreb und den arabischen Staaten. Die Medien zeigten sich geschichtslos und erklärten sich die vermeintlich spontanen Erhebungen mit dem steigenden Einfluss von Facebook, Twitter, Skype & Co anstatt mit vorhergehenden Kämpfen und den sozialen Umständen. Mit den Protesten in Griechenland, Spanien und Portugal war es dann vorbei mit der Beliebigkeit: Der Zusammenhang mit den Strukturanpassungsprogrammen (SAPs) von Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU mit den Protesten ist nun allzu deutlich geworden.

Krieg als Krisenlösung

Der Widerstand gegen SAPs von IWF und Weltbank in den 1980er Jahren war kaum geringer als heute, er fand allerdings nicht in der Peripherie Europas statt, sondern in den Staaten der „Dritten Welt“. Im Zentrum solidarisierten sich die Leute in Form von Protesten gegen die Tagungen von IWF und Weltbank – daraus entstand letztlich die Antiglobalisierungsbewegung.

Die den Krisen folgenden SAPs konnten aber auch ein anderes Nachspiel haben: Krieg. Es ist im kollektiven Gedächtnis völlig verschwunden, dass es die gesamten 1980er Jahre hindurch in Jugoslawien einen relevanten Arbeiterwiderstand gegen die Programme von IWF- und Weltbank gab. Diese Proteste wusste die Regierung letztendlich durch das Schüren eines neuen Nationalismus zu kanalisieren. Die Folge war ein Jahrzehnt Krieg auf dem Balkan.

Krieg ist auch heute eine der Optionen, wie mit der Krise umgegangen werden kann, das zeigt das Beispiel Libyen. „Kapitalismus kann[…]ohne die Drohung der militärischen Unterdrückung im Hintergrund nicht bestehen“, so interpretiert der kenianische Politikwissenschaftler Firoze Manji das Bombardement der NATO. Diese agiert zwar vordergründig im Interesse der Rebellierenden, macht damit aber gleichzeitig auch deutlich, dass sie überall dort in Nordafrika, wo die Revolte keinen demokratisch-marktwirtschaftlichen Ausgang nimmt, ebenfalls intervenieren wollte. Die Ansagen nach der Flucht Gaddafis sprechen eine deutliche Sprache:„Westliche Stabilisierungsberater“ (taz) sollen den Wiederaufbau des Landes übernehmen.

Ob dies das einzige Beispiel bleibt, ist noch lange nicht ausgemacht – es wird auch davon abhängen, wie sich die einzelnen Revolten weiter entwickeln. Bezüglich der griechischen Situation kommentierten AutorInnen auf linksunten.indymedia.org: „Ein Staat, der beschließt, weil er eben nicht mehr kann, seine Schulden nicht mehr oder nur teilweise zurückzuzahlen, kann schwer gezwungen werden. Nicht mal pfänden kann man ihn, jedenfalls nicht ohne Krieg, und das wollen ja zumindest offiziell landein, landaus die Politiker_innen ganz sicher nicht.“ Genau das ist aber in Jugoslawien seinerzeit passiert.

Die Bewegung im hoch verschuldetenGriechenland ist exemplarisch und gilt gerade in Deutschland vielen Linken als Vorbild: Mit 48 Generalstreiks seit 1980 ist Griechenland in Sachen Streik einsame Spitze in Europa, die anarchistische Bewegung besitzt einige Bedeutung, präsentierte sich jedoch in der Vergangenheit in Teilen auch besonders gewaltbereit. Nach dem Tod der drei Bankangestellten im Mai 2010 hat hier aber ein breites Umdenken eingesetzt. Die griechische Protestbewegung harmoniert in ihren Methoden mit den spanischen und portugiesischen „Empörten“. Teile der libertären Bewegung arbeiten an alternativen Konzepten und setzten statt auf gewaltsame Proteste vermehrt auf die direkte Intervention auf den Vollversammlungen der Plätze und Stadtteile.

Bewegungen für Demokratie?

Ein gemeinsamer Nenner der südeuropäischen Demokratiebewegungen (aber auch z.B. der Proteste in Wisconsin und Israel) ist die Berufung auf die Revolten in Nordafrika. Das ist insbesondere für die USA erstaunlich. Nach dem 11. September 2001 erschien dort eine positive Berufung auf etwas, das in der islamischen Welt geschieht, nahezu unmöglich. Außerdem scheint hier wieder ein Klassenbewusstsein auf: Die arbeitende Klasse in den arabischen Staaten und dem Maghreb hat etwas gemeinsam mit der arbeitenden Klasse in den USA, das wird den Menschen nun klar. „Für die Protestlandschaft der USA war besonders auffällig, dass sich in der Sprache der Proteste durchgängig Begriffe wie Klasse und sogar Klassenkampf befanden“ schreiben die Soziologen Erik Olin Wright und João Alexandre Peschanski.

Um Demokratieforderungen geht es – mit der Ausnahme England - in allen aktuellen Protesten, und zwar um die Forderung demokratischer Teilhabe der Arbeiterklasse, je nach Ausprägung um Mit- oder Selbstbestimmung und je nach bisherigem politischen Regime um die Etablierung demokratischer Strukturen oder gegen den Abbau derselben.

Das Vorgehen der Troika aus EZB, IWF und EU insbesondere in Griechenland macht deutlich: In Zeiten der Krise bekommt das Kapital seine Schwierigkeiten mit der sonst so hochgelobten Demokratie – und sei sie auch nur parlamentarisch. Die Bedürfnisse des Kapitals lassen sich mit demokratischen Mitteln nicht mehr erfüllen. In dieser Situation neigte das System schon immer zu autoritären Lösungen. Die Debatte um Ausgehverbote für Jugendliche in London, die Sperrungen der virtuellen Netzwerke in den arabischen und nordafrikanischen Staaten und der Einsatz direkter Gewalt gegen die Bevölkerung des eigenen Staates – in Libyen und Syrien wie in England – sind nur die Spitze des Eisbergs. Libyen wie England verweisen zudem auf die rassistische Ebene der Krise: Im ersten Fall wurde auch bombardiert, um nach dem Sturz Gadaffis weiterhin.Flüchtlinge von Europas Grenzen fernzuhalten, im zweiten Fall wird der soziale Sprengstoff ethnizistisch übertüncht.

Streik als Kern der Revolten

Aus klassenkämpferischer Position ist zu betonen: Den meisten der jetzigen Aufstände sind konkrete proletarische Kämpfe, oftmals Streiks, vorausgegangen: Die ägyptische Revolte entstand aus dem Textilarbeiterstreik in Mahalla 2006 und der folgenden Streikwelle, Mubarak gab erst klein bei, als zu den Protesten die Streikdrohung kam. In Tunesien kam es 2008 zu einer relevanten Streikbewegung in der Bergarbeiterstadt Gafsa, die die Revolte ausgelöst hat. Zu diesem Zeitpunkt konnte das Zentrum die Folgen der globalen Krise noch auf die Peripherie und Semiperipherie ablenken. Diese Arbeiterkämpfe wurden in den Medien mit keinem Wort mit der globalen Krise in Verbindung gebracht. Nur deshalb wirkt die momentane globale Revolte „überraschend“.

Die allerorts entstandene Zusammenarbeit von sozialen Initiativen, Gewerkschaften und politischen Oppositionsgruppen in den Jahren 2010 und 2011 basiert auf proletarischen Identitäten: Sie resultieren aus den Resten der Arbeitermacht, die sich in den genannten Streiks zeigt und oft genug Initialzündung der Proteste war, zum anderen sind es die Proletarisierten oder jene, die Angst vor der Proletarisierung haben und die Überproletarisierten – die Prekären – die auf ihre spezifische Art und Weise revoltieren.

Gerade die Entstehung der Revolten aus Streiks weist darauf hin, dass das syndikalistische Organisierungsmodell nichts an Relevanz eingebüßt hat. Als Proteste gegen die Troika haben diese zudem einen dezidiert antikapitalistischen Charakter. In diesem Sinne ist auch die Demokratieforderung – mag sie auch bei erstem Hinblick als „reformistisch“ erscheinen - nicht zu unterschätzen: Die Forderungen weisen auf ein Bedürfnis nach mehr Demokratie und direkter Einflussnahme hin. Elemente also, welche dem syndikalistischen Grundprinzip der Selbstverwaltung sehr nahe kommen. Daher kommt es momentan auf internationale Solidarität an, und zwar auf eine kompromisslose. Denn auch wenn uns die Mittel nicht gefallen, sind die Riots in England ein Ausdruck der Revolte. Sie haben nur vordergründig nichts verändert. Doch haben den Revoltierenden vielleicht wenigstens gezeigt, dass sie eine Macht entwickeln können. Aus dieser Erfahrung der eigenen Mächtigkeit kann etwas Positives entstehen.

Torsten Bewernitz

 

„Etwas ist aufgebrochen“

Laure Akai (Internationale Sekretärin der ZSP | Polen)

Es ist beeindruckend, wie an den verschiedensten Orten der Welt Massenproteste entstehen. Wenn sie auch z.T. unterschiedliche Ursachen haben, so ist doch klar, dass der Grad an Elend, das Menschen erdulden müssen, so hoch war, dass letztlich etwas aufgebrochen ist.

Wir sind froh, die Menschen protestieren zu sehen, haben aber unterschiedliche Ansichten über manche Ereignisse. Wir sehen, dass die Menschen sich gegen etwas wehren, doch manchmal ist nicht klar erkennbar, wofür sie eigentlich sind – wobei dies in solchen Situationen auch nicht anders zu erwarten ist. Wir empfinden Freude angesichts der Aufstände in Nordafrika, und wir hoffen, dass dies in Zukunft zu einem Wachstum revolutionärer Bewegungen beiträgt. Auf der anderen Seite stimmen uns die „orangenen“ Elemente dieser „Revolutionen“ skeptisch, ebenso wie die unklaren politischen Ziele und die Möglichkeit, dass die Bewegungen von machtambitionierten Kräften vereinnahmt werden könnten. An manchen Orten ist dies bereits geschehen und es scheint, dass die Massen mit einem Austausch der Politiker abgespeist werden. In Spanien wiederum beobachten wir eine Bewegung von Menschen, die empört sind, die aber vielfach andere politische Ziele als die unsrigen haben oder einfach nur diffus sind.

Wir wissen, dass es nötig ist, sich kritisch in solche Bewegungen einzubringen und deren Richtung mitzugestalten. Labels wie „Spanische Revolution“ sind da aber irreführend, denn sie verzerren das Konzept einer sozialen Revolution. Wir befinden uns zweifellos in einer Phase von Massenprotesten und Revolten. Doch klarere Ziele sind notwendig, wenn sie auch ein Schritt Richtung sozialer Revolution sein sollen.


„Optimisten – für den Moment zumindest“

Miguel A. Fernández (Pressesekretär der CNT | Spanien)

Noch im März erklärte die CNT, dass „die unteren Klassen in der arabischen Welt gezeigt haben, dass es möglich ist, Regimen und – als unbewegbar empfundenen – Zuständen die Stirn zu bieten.“ Zudem verfasste sie einen Aufruf mit dem Ziel, den Impuls der Revolte auf die andere Seite der Meerenge zu tragen. Was zu jenem Zeitpunkt wie ein weit entferntes Echo erschien, als etwas immer noch Undenkbares in Spanien, ist mittlerweile Wirklichkeit geworden: die Massen sind auf den Straßen, sie formulieren und verlangen ihre Rechte. Und es verbreitet sich weiter, über verschiedene Länder, einer Sturmflut ähnlich, wie wir sie nur noch vom weit entfernten 1968 kennen.

Auch wenn die Eigenheiten und Besonderheiten jedes Landes zu berücksichtigen sind, so lassen die organisatorischen Ansätze in den Mobilisierungen doch allmählich erkennen, dass direkte Partizipation möglich ist. Durch das Mittel der Versammlung werden Entscheidungen getroffen, welche die Forderungen und Bestrebungen kanalisieren und so den Individualismus überwinden.

Die Hoffnungen, die durch die sozialen und die Arbeitskämpfe hervorgerufen werden, dürfen uns jedoch nicht vergessen lassen, dass politische, soziale, aber auch gewerkschaftliche Kräfte diese Situation instrumentalisieren, abschwächen und führen wollen werden. Sie bangen, vielleicht noch mehr als die Regierungen, um den Verlust des letzten Rests an Legitimität, die sie noch bei den Menschen genießen. Nichtsdestotrotz machen uns die Vorgänge und das Gefühl, einige Momente des Kampfes und der Mobilisierungen gelebt zu haben, zu Optimisten – für den Moment zumindest.

 

 

 

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Kommentare
mehr als demokratie sagt
18.10.2011 06:52
die demokratie erkrankt laufend an faschismus. interessengruppen, parteien, lobbys gesteuert von der wirtschaft, die 1%, haben erkannt wie man 99% an der nase herumführt.

wir wollen etwas anderes als stellvertreterpolitik.

partizipation statt repräsentation.

nie wieder verantwortung, abgeben an eine minderheit, die diese macht missbrauchen kann, und wird, die dann gegen unsere interessen handelt, und als gewalt zu uns zurückkommt.

wir wollen 100% partizipation. wir wollen den wahnsinn beenden den die abgegebene macht zu verantworten hat. alle herrschaftsinstrumente wie: lüge, gewalt, grenzen, kapital.

wir müssen alle wieder zu besinnung kommen. wir wollen keine lohnsklaven mehr sein. wir wollen nicht mehr an der nase herumgeführt werden.

Wir sind die 99%

Wir werden aufgrund steigender Mieten aus unseren Stadtvierteln vertrieben.

Wir sind gezwungen, zwischen Lebensmitteln und Miete zu wählen.

Wir leiden unter der Ausbeutung unseres Planeten.

Wir arbeiten lange und hart für wenig Geld und haben keine Rechte, wenn wir überhaupt Arbeit haben.

Wir bekommen nichts, während das eine Prozent immer alles zu bekommen scheint.

Wir sind die 99% .

Es ist an der Zeit Farbe zu bekennen.

Empöre dich!
Zeige dich!
Zeigen wir der Welt wie viele wir sind...


keine stellvertreterpolitik mehr. keine parteien mehr. keine gewerkschaften die ihre mitglieder an dieses korrupte system verkauft haben. kein linkes 1% gegen ein rechtes 1% austauschen.

revolution ist es, wenn es bei mir selbst anfängt. revolution ist ein langer prozess. nicht in dem man das 1% austauscht oder eleminiert, sondern wenn sich 100% ändern. wenn alle ihr bewusstsein erweitern und gemeinsam zur vernunft kommen.

in new york haben sie sich seit vielen wochen direkt vor der wall street einen freiraum im öffentlichen raum besetzt um ein mögliches, anderes leben gemeinsam zu diskutieren und zu planen. in asambleas werden neue ansätze zur kommunikation probiert, und das weltweit. durch das human microphone kommt ein gemeinschaftsgefühl auf.

wir sind doch alle erdlinge, uns verbindet viel mehr als uns trennt, die grenzen sind eine unnatürliche barriere, eigentlich trennt uns nur das wasser in den meeren und das haben wir mit dem internet untertunnelt.

wir müssen aufhören uns auseinanderzudividieren.

manche menschen sind so arm, die haben nur geld.

mit dem überleben an arbeit koppeln, das ist doch unser untergang. jeder mensch gibt um zu überleben seine freiheit auf, gibt sich in lohnsklaverei. muss von morgens bis abends tun was andere von einem wollen. das ist niemals das was wir wirklich tun wollen. das ist meist nichtmal vernünftig. wir spalten atome, bescheissen andere leute um ihr geld, vergiften den planeten, rauben ihn aus. versklaven andere. spekulieren mit dem glück und leid anderer. nur um noch mehr, gier, hass und gewalt.

bis alle vernünftig sind: bge. damit sie was haben zum dran klammern. damit sie nicht gleich losrennen und den nächsten laden leerräumen in der neuen welt, bis sie zur vernunft gekommen sind.

revolution heisst, wenn es bei mir anfängt. wenn ich mein bewusstsein verändere. meinen konsum verändere. was tut das mir an wenn ich das konsume, was tut es meiner umwelt an. wir konsumieren nur unbewusst alles. waren, drogen, politik, ... haben kein bewusstsein mehr dafür. viel hilft nicht viel. wenig im richtigen moment im richtigen ambiente wirkt viel mehr.

auch der vorwurf es würde nicht mehr gearbeitet. es würde anders gearbeitet. mehr sozial, geistig, kulturell, künstlerisch. die leute wollen doch nicht wegen der plackerei und der fremdbestimmung arbeiten. die wollen unter menschen und überleben. arbeit ersetzt das soziale. wir können auch ohne unvernünftige, fremdbestimmte arbeit sozial und lieb zueinander sein, dafür müssen wir den planeten nicht kaputtarbeiten und uns fremdbestimmen, also an der nase herumführen lassen. das system ist doch zum scheitern verurteilt gewesen, bevor es überhaupt begann: grenzenloses wachstum auf einem nicht mitwachsendem planeten. wie soll das gutgehen? es gint eine zeit gut, nun sind die rohstoffe aus.

die haben uns die ganze zeit mit wohlstand berauscht und ruhig gehalten, mit besinnungslosem konsum. das ist nun zu ende. die ganze wirtschaft brennt und die banken löscht man. und wer rettet uns? die retten sich. wir müssen uns selbst retten. die führen uns die ganze zeit schon in den abgrund, seit hunderten jahren, mit dem muff von 1000 jahren.

wie die lemminge rennen wir den führern hinterher. wir wollen das alles nicht mehr. wir wollen zusammenkommen und zur vernungt kommen.

niemand hilft dem anderen.
niemand kennt die antwort.
niemand hat die lösung
niemand hält sich an wahlversprechen.
niemand kümmert sich um deine bedürfnisse.
niemand hilft den armen und unterdrückten.
niemand kümmert sich um dich und deine familie.
wenn niemand gewählt ist, ist es besser für alle.
wählt niemand.
keine macht für niemand

denkt für euch selbst.

lest und hört und schaut nicht ihre medien. wir haben eigene.

da niemand die lösung kennt, kann man sie jetzt auch nicht benennen. wir müssen zusammenkommen, zusammen zur vernunft kommen. überegen wie wir das alles beenden können. gemeinsam das alte problem abstreifen können. wir wollen kein 1% mehr das die regeln vorgibt. wir wollen 100% partizipation. keine führer mehr.

think for yourself, question authority. (tim leary)

wenn regierung die antwort ist, war es doch eine dumme frage!

no dogmas. mut zum neuen.

das neue ist eine mischung aus allen guten gesellschaftsformen. kommunismus, demokratie, sozialismus, kommunismus. es ist etwas neues, ohne namen. wir müssen erst die bestehende kollektive bewusstlosigkeit überwinden, gemeinsam um dann, zusammen, die lösung zu finden.

ganz ruhig. ohne gewalt.

http://www.youtube.com/watch?v=yOaz0yhj_5s

hört auf in euren ritualen zu verweilen. kommt da raus in die asambleas und lernt mit uns anders miteinander umzugehen und zu kommunizieren. wir können das nur alle gemeinsam schaffen, alle 100%. dazu gehört auch der cop, der banker, der nazi, der antideutsche, der radikale, der obdachlose, der arbeitslose, der arbeiter. jedes einzelne. wenn jeder sich verändert, verändert sich die gesellschaft.

das system arbeitet weil du arbeitest!

hört auf euch wie erwachsene zu benehmen. lebt im hier und jetzt und nicht für morgen, die rente. lasst euch von den grauen männern nicht die zeit stehlen. momos kampf gegen die grauen männer ist auch unser kampf. glaub nicht alles was du denkst. glaub nicht alles was sie dir erzählen und erzählt haben. wir wollen bildung statt erziehung zum sklaven

kommt raus zu uns, lasst uns damit anfangen. wenn nicht jetzt, weltweit, gemeinsam, wann dann? wollen wir zustände wie in london vor kurzem? wollen wir zustände wie in griechenland?

macht die augen auf, bitte.
http://www.youtube.com/watch?v=i4639vev1Rw
http://www.youtube.com/watch?v=f5pur4-dfiY
http://www.youtube.com/watch?v=OwWInp75ua0
http://vimeo.com/30081785
http://www.youtube.com/watc[…]Wndm9LXlg&feature=share
http://www.youtube.com/watc[…]JrJrW3o0o&feature=share
http://www.youtube.com/watch?v=3CUz4M3M1r8
http://www.youtube.com/watc[…]3R1BQrYCw&feature=share
http://www.youtube.com/watc[…]LTnacLHqw&feature=share
http://wirsinddie99prozent.tumblr.com/
http://www.youtube.com/watc[…]amp;feature=player_embedded
http://www.youtube.com/watch?v=SnSeYikjOLs
http://www.youtube.com/watch?v=iVaBjG4ejpc
http://www.youtube.com/watch?v=mfqRPfhxUdc
http://www.youtube.com/watch?v=fvPpAPIIZyo
http://www.youtube.com/watc[…]_embedded&v=oc7-JrTOGvg
http://www.youtube.com/watch?v=Xyoape7OQ5w
http://www.youtube.com/watch?v=Xa1OeYnGH1Q
http://www.youtube.com/watc[…]_embedded&v=_niEy74SKcg
http://www.youtube.com/watc[…]IdRiciMT8&feature=share
http://www.youtube.com/watch?v=QxX6tYB78u8
http://www.youtube.com/watch?v=cmewskG4HPg
http://www.youtube.com/watch?v=WmEHcOc0Sys

http://www.alex11.org/[…]/

bringt euch und eure vorstellungen ein. kommt als individuen, als einzelne. wir wollen auch nicht konform in einer masse aufgehen, jeder einzelne ist wichtig, keiner darf zurückgelassen werden, kommt alle.
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