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Berlin: Arbeit ist Krieg
Am Di, 27. April um 19 Uhr in der BAIZ, Christinenstr. 1 (Ecke Torstr.), Berlin-Mitte
Jährlich werden durch Lohnarbeit mehr Menschen getötet und verletzt als in Kriegen: Alle 15 Sekunden stirbt ein Mensch durch einen Arbeitsunfall (über zwei Millionen im Jahr); über 250 Millionen Menschen erleiden Verletzungen bei der Arbeit; über 150 Millionen entwickeln Berufskrankheiten, fast eine halbe Millionen wird tödlich vergiftet; psychische Krankheiten und Suizide aufgrund von Lohnarbeit schießen in die Höhe. Allein in Deutschland sterben drei bis vier Menschen täglich, ereignen sich tausende Arbeitsunfälle. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Kapitalismus tötet. Zunehmende Arbeitshetze und Prekarisierung haben diesen blutigen Trend verschärft.
Alljährlich wird am 28. April international der Workers Memorial Day begangen, wo Menschen der Opfer des kapitalistischen Alltags gedenken und für sichere Arbeitsbedingungen kämpfen. Referenten der FAU Berlin informieren über die Problematik und berichten von jenem in Deutschland unbekannten „Arbeiterkampftag“.




















