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Berlin: Wem gehört die Gewerkschaft?
Am Donnerstag, 29. April 2010 um 19 Uhr, Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Podiumsdiskussion zur Lage der Gewerkschaftsfreiheit und -vielfalt in Deutschland.
Im Spannungsfeld zwischen den Interessen von Arbeitgebern und
Arbeitnehmern sollen Gewerkschaften als Vertreter der Erwerbstätigen
agieren. Nach ILO-Leitlinien und gemäß der Sozialcharta der EU ist eine
Organisation eine Gewerkschaft, wenn sie von abhängig Beschäftigten freiwillig gebildet wird, gegnerfrei und sozialmächtig ist. In
Deutschland weicht diese Definition allerdings von der gängigen
Rechtssprechung ab. Hier können lediglich große Gewerkschaften ihre Tariffähigkeit unter Beweis stellen. Welche Gründe hat das und was bedeutet die Einschränkung des
Koalitionsrechts für die gewerkschaftliche Praxis? Können
zentralistisch organisierte Gewerkschaften Ihrem Anspruch als
Interessenvertretung überhaupt noch gerecht werden?
Am Beispiel des Arbeitskampfes im Kino Babylon Mitte diskutieren
u.a. Willi Hajek (Komitee für Gewerkschaftsfreiheit) und Holger Marcks
(FAU Berlin).
Weitere Infos: www.fau.org/berlin




















