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Hamburg: Buchvorstellung "Das Schlachten beenden"

— abgelegt unter: ,

Am Sa, 11. Juni um 20.00 Uhr | Ort: Cafe Knallhart, von-Melle-Park 9, 20146 Hamburg, Campus Universität Hamburg, Bahnhof Dammtor/Bushaltestelle "Grindelhof"

Was
  • Infoveranstaltung
  • Termin
Wann 11.06.2011
von 20:00 bis 23:00
Wo Cafe Knallhart, von-Melle-Park 9, 20146 Hamburg, Campus Universität Hamburg, Bahnhof Dammtor/Bushaltestelle "Grindelhof"
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Buchvorstellung im Rahmen der Tierbefreiungsvokü am Samstag, 11.Juni 2011
Vokü und Einlass ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn gegen 21 Uhr -
„Das Schlachten beenden. Zur Kritik der Gewalt an Tieren. Anarchistische, feministische, pazifistische und linkssozialistische Traditionen“ mit Herausgeber Lou Marin.

Waren die modernen Schlachthäuser von Chicago bis Tula/Russland, die im ausgehenden 19. Jahrhundert die Epoche der industriellen Schlachtung und Massentierhaltung einläuteten, wirklich eine „humanere Form des Tötens“, wie es damals propagiert wurde? Gibt es überhaupt moderne, „humane“ Formen des Tötens? Leo Tolstoi hat einen dieser modernen Schlachthöfe besucht und war geschockt. Magnus Schwantje hat dann mitten im Ersten Weltkrieg Analysen zum Zusammenhang von Tiermord und Menschenmord veröffentlicht. Für den Anarchisten Elisée Reclus gehörte zu einer anarchistischen Moral die vegetarische Lebensweise. Die Feministin, Juristin und gewaltfreie Anarchistin Clara Wichmann stellte eine Rechtstradition infrage, die Tiere mit Sachen gleichstellte. „Sozialismus heißt ausbeutungsfreie Gesellschaft“, propagierte in den zwanziger Jahren der „Internationale Sozialistische Kampfbund“ (ISK) und meinte damit, dass auch Tiere frei von Ausbeutung leben sollten.
Die heutigen Kontroversen um Veganismus, Tierrechts-Bewegungen, Kampagnen gegen Massentierhaltung und Tierversuche haben eine Geschichte, die zum Teil mit anarchistischen, pazifistischen, sozialistischen und feministischen Argumentationen verknüpft war. Das Buch geht diesen historischen Spuren nach.

Eintritt: frei, Spende fürs Essen

Weitere Informationen: http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/739

Organisiert von: Tierbefreiungs-Soli-Vokü | siehe http://www.tierbefreiung-hamburg.de

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Kommentare
Antonietta sagt
27.05.2011 14:04
Ein Deutscher isst ungefähr 200 Gramm Fleisch pro Tag. Macht jährlich etwa 80 Kilo Fleisch pro Kopf und rund 6,5 Milliarden Kilo Fleisch für das ganze Land. Eine solche Masse an Fleisch kann man aber nur bereit stellen, wenn man die Tiere in Massen züchtet und im Akkord tötet. Diese Massentierhaltung ist nicht nur furchtbar für die Tiere, sie ist auch schlimm für unsere Umwelt, für das Klima und für die Gerechtigkeit auf der Welt. Es gibt viele gute Gründe, nie mehr Fleisch zu essen. Aber eigentlich reicht schon einer...!
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