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Hannover: HighTech Maquilas in Mexiko - Ausbeutung auf hohem Niveau
Am Montag, 03. Mai 2010 um 20 Uhr, UJZ Korn (Kornstraße 28-30, Hannover)
VeranstalterInnen: Dritte Welt Forum in Hannover e.V., Radio Flora
e.V., Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Hannover (FAU), u.a. in
Zusammenarbeit mit der Christlichen Initiative Romero (CIR)
Im Rahmen einer vom Netzwerk I SHOP FAIR organisierten Rundreise
werden Rubenia Delgado, Mitarbeiterin der mexikanischen
Arbeitsrechtsorganisation CEREAL, und die IT-Fabrikarbeiterin Merejilda
Peñaloza am Beispiel ihres Heimatlandes über Arbeitsbedingungen in der
IT-Industrie berichten. Sie stellen unter anderem eine aktuelle Studie
vor, die sich mit den Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise auf
die Arbeitsrechte in der IT-Industrie befasst. Mexiko ist
Produktionsstandort namhafter Firmen wie Microsoft, IBM und Nokia und
von der Krise besonders stark betroffen.
Vortrag und Diskussion finden auf Spanisch statt und werden konsekutiv übersetzt.
Personen, Organisationen:
Rubenia Delgado ist 33 Jahre alt. Für die Arbeitsrechtsorganisation
CEREAL veranstaltet sie Workshops zu Menschen- und Arbeitsrechten,
dokumentiert Fälle von Arbeitsrechtsverletzungen und unterstützt die
ArbeiterInnen in der Elektroindustrie in ihrer Organisierung.
Die 27-jährige Merejilda Peñaloza begann bereits im Alter von fünf
Jahren auf einer Tabakfarm zu arbeiten. Später war sie in
Fertigungsstätten für die IT-Industrie beschäftigt, unter anderem in
der
Computerproduktion. Seit 2008 arbeitet sie für einen Blackberry-Fertigungsbetrieb im mexikanischen Guadalajara.
Das Centro de Reflexión y Acción Laborales (CEREAL) mit Sitz im
Guadalajara, Mexiko, hilft seit 1973 Indigenen und ArbeiterInnen bei
Weiterbildung und Organisation. Seit fünf Jahren legt CEREAL einen
Schwerpunkt auf die in Guadalajara ansässige Informationstechnologie
und
unterstützt die dort beschäftigten ArbeiterInnen in der Wahrnehmung ihrer Rechte.
Die Veranstaltungen mit Rubenia Delgado und Merejilda Peñaloza
bieten Gelegenheit, von ExpertInnen und Betroffenen Informationen aus
erster Hand zu erhalten. Realisiert wird die Rundreise über das
Netzwerk "I SHOP FAIR", welches in Deutschland von der CIR vertreten
wird.
Weitere Infos: www.ishopfair.net




















