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Erschienen in: Direkte Aktion 202 – Nov/Dez 2010

Heul doch, Chauvi!

Maskulisten jammern im Netz über den Feminismus. Ein Internetspaziergang

— abgelegt unter:
Zielscheibenfehler: "Die weibliche Täterschaft wirft die Frage auf, wie die Öffentlichkeit mit diesem Sachverhalt umgeht." (Stellungnahme des MANNdat zum Amoklauf in Lörrach)

Vergesst Kriege, Ausbeutung und Massenverarmung! Das große Problem unserer Zeit lautet: die Unterdrückung des Mannes. Das meinen zumindest die Maskulisten. Und deshalb sollte Ende Oktober in der Schweiz das 1. Antifeminismus-Treffen stattfinden. Mit von der Partie waren auch Vertreter aus der deutschen „Männerbewegung“. Ob das Treffen, das wegen einer linken Gegenkampagne an einen geheimen Veranstaltungsort verlegt werden musste, wirklich stattfand, war zum Redaktionsschluss noch nicht ausgemacht. So oder so – es wurde sicher viel gejammert.

Das beklagte Übel der Maskulisten ist der Feminismus, gegen den sie ihren „Kreuzzug“ ausfechten. Es ist vor allem ein virtueller Kampf. Zornig sitzen sie hinter Computern und kommentieren im Internet, was das Zeug hält. Wird im Netz ein relevantes Thema ausgemacht, schieben sie sich den Link zu und stürzen sich im Rudel auf den Kommentarbereich. Und wenn irgendwo die Kommentar-Funktion geschlossen wird, weil die SeitenbetreiberInnen das hysterische Gespamme und autistische Gebrabbel aus Verschwörungstheorien und Pseudo-Wissenschaft leid sind, vermuten sie dahinter gleich die „Frauenlobby“. „Bloß nicht zulassen, dass die Wahrheit vom Bürger ausgesprochen wird“, weiß ein Maskulist derlei Maßnahmen zu bewerten.

In seinem verschwörungstheoretischen Wahn geht manch Jammerlappen so weit, von einer „Femokratie“ zu sprechen. Die Gesellschaft sei derart feminisiert, dass Männer mittlerweile benachteiligt seien. Lohngefälle zwischen Männern und Frauen? Unsinn! Frauen kassierten doch massenhaft Unterhalt. Dass knapp 90% der Alleinerziehenden nun mal Frauen sind, scheint keine Rolle zu spielen, ebenso wenig die Frage, was die einzelne Frau von solchen Transferleistungen hat, wenn ihr in der Arbeitswelt bestimmte Aufstiegsmöglichkeiten verwehrt werden. Gleichzeitig weißt man anklagend darauf hin, dass der Löwenanteil der Steuerzahlungen von Männern aufgebracht werde. Ein Indiz für die ökonomische Ausgrenzung von Frauen mag man darin natürlich nicht sehen. Auch das Thema häusliche Gewalt hat es den Maskulisten angetan. Es seien heute mehrheitlich Frauen, die solche Gewalt ausübten, während Männer, die das öffentlich machten, verspottet würden.

Die Maskulisten sind empört: Jeder, der diese „Wahrheiten“ ausspreche, werde gleich mit „Denkverboten“ bestraft, so etwa, indem man sie mit dem Etikett „rechts“ belege. Vor allem gegen den Autor einer Expertise der Friedrich-Ebert-Stiftung erheben sie Vorwürfe. Pauschal würde er die Männerbewegung, der es doch nur um Gerechtigkeit gehe – und „das hat mit links und rechts doch gar nichts zu tun“ – in die Nazi-Ecke rücken. Das tut dieser zwar gar nicht, sondern verweist vielmehr auf Überschneidungen mit rechten Denkstrukturen, solch analytischer Weitblick scheint den Möchtegern-Al-Bundys aber zu hoch zu sein. „Ich habe den Eindruck, hier versuchen feministische IdeologInnen sich gegen Kritik zu immunisieren, indem sie alle ihre Kritiker einfach als "rechts" etikettieren“, mutmaßt ein aufgebrachter Maskulist.

Dabei ist die Expertise noch recht zurückhaltend. Denn dieselben, die sich über derlei Etikettierung beschweren, mischen gleich im nächsten Thread zum Thema Sarrazin munter mit. Auch der spreche natürlich nur die „Wahrheit“ aus. Man muss kein großer Diskursanalytiker sein, um die rechten Affinitäten zu erkennen: das Gejammer, der Minderwertigkeitskomplex, die Verschwörungstheorien, der Autismus in der sozialen Wahrnehmung, die biologistische Kategorisierungen, der Mangel an identitärer Reflexion… Es ist schon absurd, dass man heutigen Sexisten und Rassisten erklären muss, was Sexismus und Rassismus ist.

Eine Gefahr sind die Maskulisten dennoch nicht – auch wenn sie das gerne wären. Sprachlich und inhaltlich befinden sie sich ganz auf einem vorpubertären Igitt-Mädchen-Niveau. Sie vermitteln dabei weniger ein Bild von protzigen Machos als von gescheiterten und kläglichen Persönlichkeiten, die ihre Freizeit hinter einer Modelleisenbahn verbringen und ihre Wäsche bei Mutti waschen lassen. Sofern sie Beziehungen haben, landen sie sicher bei Partnerinnen, die ganz ihrer eigenen Kläglichkeit entsprechen – derlei ist nämlich geschlechtsunabhängig. Schlechte persönliche Erfahrungen und ihr sozialer Autismus treiben sie dann wohl dazu, ihre eigene Jämmerlichkeit in der Projektion auf alltagstaugliche Feindbilder zu kompensieren. Manchen dient dafür „der Ausländer“, anderen „der Sozialschmarotzer“ und den Maskulisten eben „die Frau“ – oder alle drei.

Holger Marcks

Artikelaktionen
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Kommentare
Mask sagt
12.11.2010 17:58

Maskulismus hat nichts mit Chauvinismus zu tun, sondern beschäftigt sich mit der Diskriminierung von Männern und wahrer Gleichberechtigung. siehe als Einführung http://de.wikipedia.org/wiki/Maskulismus

Referatsleiter 408 sagt
12.11.2010 18:06

Wir jammern nicht, sondern wir stellen nur fest, dass der Feminismus ein Verbrechen ist. Über 40 Jahre Femi-Schwachsinn in Deutschland haben doch die Gesellschaft, vor allem Familien und in deren Folge unserer Kinder, an den Rande des Ruins getrieben. Was nicht alles erfunden wird, um in irgendeiner Form Aufmerksamkeit zu erregen und Fördermittel abzuzapfen: Lohnlüge, Männergewalt, gläserene Decken und und und und! ..... wie sieht die Wahrheit mittlerweile aus? Frauen schlagen teils häufiger zu, der Lohnabstand "schwindet" ohne das sich etwas an den Rahmenbedingungen geändert hat, Quotengelaber statt Fachwissen und Kompetenz. Was hat nun alles, was bisher von feministischer Seite getrötet wurde, gebracht: 5 Geschlechter, Millionen Scheidungskinder, Fachkräftemangel und so weiter und so weiter!

Warum sollte ich also als MännerRechtler jammern? Ich lache und freue mir ein Loch in den Bauch, weil ich den Niedergang des Feminismus auf deutschen Boden miterleben darf. Das diese Regierung da oben noch ständig solchen Quark beschließt und fördert, führt letztendlich nur dazu, dass die gesellschaftliche Akzeptanz völlig sinken wird. Dann sind die auch weg! Wer geht denn noch wählen? Bei Egon Krenz waren es zum Schluss satte 99,99% und wie ist es zum Schluss gekommen?

HardCoreFeministInnen und Emanzen! Es gibt Alternativen! Ihr seid noch nicht verloren! Mann und Frau MITEINANDER: Schaut mal bei www.agensev.de rein. Die wissen wo es lang geht!

Rebis sagt
12.11.2010 18:14

Wann gibt's denn den Nachfolgeartikel: "Heul doch, Schlampe! Feministinnen jammern im Netz über das Patriarchat. Ein Internetspaziergang"? Wäre doch angebracht, im Sinne von nicht-sexistischer Ausgewogenheit und so.

Dunken Sadovic sagt
12.11.2010 18:33

Der Feminismus ist am Ende. Wir werden gemeinsam erleben dürfen, wie das mafiös installierte System durch die Selbstheilungskräfte der Natur entsorgt wird. Ich bin froh, dies noch miterleben zu dürfen. Noch vor 10 Jahren hätte ich nicht geglaubt, was der Feminismus aus attraktiven Frauen leider machen kann.

Hinter Frau Schwarzer wird es tiefschwarz werden. Selbst die derzeit u. a. im Staats- und Rechssystem geschalteten feministischen Nebelwerfer werden den gesellschaftlichen Abgang dessen nicht verhindern können. Danach brauchen wir Menschen viel Zeit und Geduld, um Dornröschen aus der feministischen Narkose zu wecken.

Müller sagt
12.11.2010 18:56

Dem Feminismus schwimmen die Felle davon, und das ist schlecht - für ihn. Denn er sollte sich künftig warm anziehen: Maskulismus kommt. Und zwar heftiger denn je.

Und das ist auch gut so.

IGAF-Friend sagt
12.11.2010 19:20

Ich kann nicht behaupten, dass Maskulisten jammern. Lasst noch mal das 1. Internationale Antifeminismustreffen gedanklich Revue passieren: männlich gewaltfrei, substantiierte Referate, hohes mediales Interesse! Da hat niemand gejammert! Gejammert und gehetzt und gewalttätig waren draußen die verschreckten Feministinnen. An Häuser haben sie ihre Parolen geschmiert und von Rechtsradikalen geblökt! ... und wie war´s wirklich!

PS.: Die Schwarzer hat für mich nicht alle Latten im Zaun. Eigentlich reicht es, die ist ja nun auch schon alt genug, da wird´s langsam mal Zeit .....

Müller sagt
12.11.2010 20:36

"PS.: Die Schwarzer hat für mich nicht alle Latten im Zaun. Eigentlich reicht es, die ist ja nun auch schon alt genug, da wird´s langsam mal Zeit ....."

Das hat aber mit dem Alter nichts zu tun. Und das Alter sollte auch kein Kriterium sein. Schwarzer hat immer schon, auch in jungen Jahren, Jungs- und Männerhass versprüht.

IGAF-Friend sagt
12.11.2010 20:41

Kann man das auf den sogenannten "Penisneid" der Dame zurückführen?

taz-toffel sagt
12.11.2010 20:48

Ich denke, dass der ganze Geschlechterkrieg von einer Bande angezettelt wurde, um weltweit daran verdienen zu können. Ihr müsst nur mal darüber nachdenken, was da für ein Rattenschwanz hintendran hängt und letztendlich damit zu verdienen ist. Das ist ein milliardenschwerer Industriezweig!

Wenn die Schwarzer nur ihre feministischen Theorien würde verbreiten wollen, dann läge die OMMA überall umsonst aus, aber NEIN, sie kostet etwas. Genau soviel, wie für Frau Schwarzer zum Leben reicht. Also verdient sie ganz klipp und klar am Geschlechterkrieg!

Der Autor sagt
16.11.2010 20:13

Köstlich! Der Artikel ist noch nicht mal online und schon geht das hysterische Gespame los.

Ich bin aber mal so frei und zitiere schon mal vorab aus dem Artikel:
"Wird im Netz ein relevantes Thema ausgemacht, schieben sie sich den Link zu und stürzen sich im Rudel auf den Kommentarbereich".

Jeder Kommentar von "euch" ist mir eine Ehre. Vielen Dank!

Der Autor

FAUIsta sagt
19.11.2010 13:48

So viele begeisterte Leser. Da muß ich mir die DA auch mal kaufen.

:-)

Piratenweib sagt
22.11.2010 16:00

Wunderbar wie diese Diskussion die Analyse des Autors bestätigt. So viele Beleidigungen in so wenigen Kommentaren. Faszinierend, wie Spock sagen würde ... :-)

subcommandante marcus sagt
12.12.2010 20:05

hochgradig amüsant, diese ganzen vorab-kommentare, und ich sag jetzt mal nix über die qualität des artikels, aber ich hab ihn wenigstens gelesen.
die reaktionen darauf sind das schönste daran.

Isi sagt
26.12.2010 13:41

Also ich finde den Artikel gelungen. Darüber hinaus finde ich - gerade wo unsere Familienministerin fast deckungsgleichen Unsinn erzählt wie eben jene Chauvinisten und wo politische Entwicklungen weitere Frauendiskriminierung verursachen- eine Auseinandersetzung mit maskulistischen Politiken wichtig. Maskulisten sind nach meinem Dafürhalten nicht mehr und nicht weniger als die Fundamentalisten des chauvinistischen Mainstreams. Dass Maskulisten die politische Großwetterlage zu Gunsten der Männer noch nicht frauenfeindlich genug ist, ist zwar hochnotpeinlich, aber nicht ungefährlich, weil es eben kaum radikale emanzipatorische Gegenmaßnahmen gibt. Durch die radikale Dummheit der Rufe nach "Mehr Diskriminierung von Frauen" aus der Männerrechtsbewegung werden emanzipatorische Positionen neutralisiert.

Mirko sagt
26.12.2010 16:13

Dieser Artikel ist tendenziös und diffamierend. Ich rate jedem, sich direkt an Originalquellen zu informieren, z.B. bei MANNdat.de.

Einfach mal zum Einstieg: "Was Männerrechtler wollen":
http://manndat.de/ueber-manndat/was-wir-wollen

Vater sagt
27.12.2010 12:18

Jaja, da spielen sie sich die links zu... Piratenweib, Isi, irgendein Commandore sind ja alle schon da und befleißigen sich der Lüge:
"Durch die radikale Dummheit der Rufe nach "Mehr Diskriminierung von Frauen" aus der Männerrechtsbewegung werden emanzipatorische Positionen neutralisiert."

Wo erschallte der Ruf danach? Es geht gegen die Diskriminierung von Männern.
Und Dummheit, na gut , Vieles können diese Damen nicht verstehen, ....

Aber wie sollen Argumente bei erkenntnisresistenten Vertretern des Feminismus auch irgendetwas bewirken.

Die haben doch noch nicht einmal bemerkt, dass sie ihre eigenen Opfer sind. Ein Leben in Hass, Neid, Missgunst, um Gottes willen, was die sich antun.

Alphamärchen sagt
27.12.2010 16:43

Der Artikel ist nicht ernst zu nehmen. Er stammt aus der Feder eines Hampelmannes der Feministinnen, einem lila Pudel. Er sollte erkennen, dass er aus nicht empfangener Mutterliebe zum Frauenbediener geworden ist. Der Autor ist vermutlich noch zu viel mehr bereit, wenn er sich ein bißchen Frauenliebe davon erhofft.

Isi sagt
27.12.2010 16:49

"Der Autor ist vermutlich noch zu viel mehr bereit, wenn er sich ein bißchen Frauenliebe davon erhofft."

Echt? Das hätte ich früher wissen müssen. Verdammt.

DA-Webredaktion sagt
28.12.2010 11:27

An dieser Stelle nochmal unsere Hinweise zu Kommentaren (http://www.direkteaktion.org/service/kommentarhinweise)

Liebe Leserin und lieber Leser,

Wir freuen uns über Kommentare zu unseren Artikeln, möchten aber darum bitten, folgende Hinweise zu beherzigen:

* Der Kommentar sollte mit dem Ursprungsartikel in Zusammenhang stehen und diesen inhaltlich ergänzen. Für allgemeine Mitteilungen an die Redaktion bitte unser Kontaktformular nutzen.

* Bei Diskussionen bitte daran denken, dass an der anderen Seite des Internets auch ein Mensch sitzt, d.h. bitte auf einen sachlichen, höflichen und respektvollen Umgangston achten.

* Rassistische, nationalistische, sexistische, antisemitische oder andere diskriminierende Mitteilungen dulden wir nicht auf unserer Website und entsprechende Kommentare werden entfernt. Gleiches gilt für Spam, offensichtliche Fake-/Troll-Kommentare oder eindeutige Produktwerbung.

* Sollten wir aus obigen Gründen einen Kommentar wieder entfernen, so bitten wir um Verständnis. Wer solche „Meinungen“ kundtun will, nutze doch bitte ein anderes Blog, Forum oder Website. Das Internet ist groß genug, und wir wollen auf unserer Website solchen „Positionen“ kein Podium bieten.

RedMan sagt
28.12.2010 19:12

Zitat: "bitte auf einen sachlichen, höflichen und respektvollen Umgangston achten."

Die Überschrift "Heul doch, Chauvi!" erfüllt diese Kriterien natürlich mit Bravour.

Eine etwas ausführlichere Antwort:
http://romansredman.blogspot.com/2010/12/heul-doch-chauvi-eine-antwort.html

DA-Webredaktion sagt
30.12.2010 13:09

Zu dem Thema ist jetzt wohl das wesentliche gesagt. Wer weiter"diskutieren" möchte, kann das gerne in seinem Blog/Forum, aber die Kommentarfunktion zu diesem Artikel wird jetzt erstmal abgeschaltet, weil zuletzt es doch sehr in Richtung direkter persönlicher Anfeindungen ging (zwei Kommentare wurden deshalb nun gelöscht und sind hier nicht mehr sichtbar, wir bitten hierfür um Verständnis). Bislang war dieser Artikel ja ein Stück weit eine sich-selbsterfüllende Prophezeiung, ich hoffe, es passiert jetzt nicht auch noch, was im Artikel unter "Und wenn irgendwo die Kommentar-Funktion geschlossen wird..." beschrieben ist.

PS Und damit ist explizit nicht der Kommentar von RedMan gemeint, der ja in der Tat eine lesenswerte Antwort zum Artikel geschrieben hat (auch wenn ich ihm persönlich nicht zustimme ;-)

DA-Webredaktion (Nachtrag) sagt
02.01.2011 09:06

Nun ist es doch so gekommen: Die Webredaktion erhielt eine E-Mail, worin uns Zensur vorgeworfen wurde, weil wir Kommentare löschen würden, welche nicht in unser Schema passen würden, aber weder persönlich beleidigend noch rechtlich bedenklich seien (frei zitiert). Da auf jede Mail in der Regel weitere Leute kommen, die das genauso sehen, aber sich nicht die Mühe machen ebenfalls zu schreiben, gebe ich meine Antwort auf die Mail hier nochmal wieder, um es transparent zu machen:

***

Sehr geehrter Herr xxx,

Der Kommentar der Benutzerin "Janina" wurde gelöscht, da er anderen an der Diskussion beteiligten BenutzerInnen nahelegte, doch einmal eine Therapie zu machen -- und ja, das finde ich beleidigend.

Ein weiterer Kommentar legte nahe, man solle doch einmal in dem Artikel jedesmal das Wort "Mann" durch "Jude" ersetzen, dann würde man schon sehen, inwiefern der Artikel hetzerisch wäre -- und ja, diesen Kommentar habe ich auch gelöscht, weil ich diesen Vergleich gelinde gesagt äußerst geschmacklos finde. Und mir auch böses schwarnt, was denn als nächstes kommt, wenn die Kommentare in dieses Niveau/Richtung driften.

Sollten Sie ein Interesse an solchen Meinungsäußerungen haben, so steht Ihnen das große, weite Internet hierfür zur Verfügung, auf www.direkteaktion.org wollen wir dem kein Forum bieten. Das steht ja so auch unter http://www.direkteaktion.org/service/kommentarhinweise

Und dass nun tatsächlich doch eingetreten ist, was ich bereits unter http://www.direkteaktion.org/202/maskulisten#1293710977837237 geschrieben habe -- also, dass Jammern über angebliche Zensur -- finde ich einerseits belustigend -- andererseits auch sehr traurig.

Dennoch mit freundlichen Grüßen und einen guten Rutsch,
DA-Webredaktion

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