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Kiel: Lesung, Ausstellung, Film zu Graffiti, Repression& Kommerz, davor Brunch

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Am Sa, 25. Februar um 10.00 Uhr | Ort: Kulturzentrum Hansa 48

Was
  • Lesung
  • Ausstellung
  • Film
  • Lockere Runde
  • Termin
Wann 25.02.2012
von 10:00 bis 13:00
Wo Kulturzentrum Hansa 48
Termin übernehmen vCal
iCal

Arbeits- und Aktionskreis kritischer Studierender, DA Kultur präsentieren:

Buchvorstellung, Vortrag, Film "Bomb it, Miss.Tic" und der Prozess um die Hamburger Graffiti-Legende OZ (Jorinde Reznikoff, KP Flügel) am 25.2. ab 14:00 Uhr (zuvor vegan/vegetarischer Brunch ab 10:00 Uhr).

Street Art zwischen Revolte, Repression und Kommerz am Beispiel der Pariser Graffiti-Künstlerin Miss.Tic und des Hamburger Sprayers OZ

Woher rührt die subversive Kraft von Graffitis und das nicht erlahmende Verfolgungsinteresse staatlicher Repressionsorgane? Was Street Art ausmacht, ist die politische Dimension in Form von Illegalität und der Aneignung von Stadt - viel mehr noch als ihr künstlerisches Erscheinungsbild. Diese Tatsache bewahrt die Kunst nicht vor der Kommerzialisierung, so die These von Rudolf D. Klöckner von www.urbanshit.de. In Hamburg wurde Walter F. alias OZ für insgesamt 8 Jahre in den Knast geschickt, nur weil er seine immer gleichen Smiley-Zeichen auf die Rückseiten von Verkehrsschildern oder auf hässlich-graue Bunkerwände sprayte. In Paris verzierte Miss.Tic mit poetischen Pochoirs Häuserwände ganz in der Tradition des Situationismus. Auch sie wurde dafür angeklagt, um sich nur wenig später als hip-angesagte Künstlerin in ihrem Ansinnen, sich einen Platz in der Kunstgeschichte zu erobern, bestätigt zu fühlen.

Jorinde Reznikoff und KP Flügel haben in der Edition Nautilus das Buch "Bomb it, Miss.Tic" herausgegeben und sowohl die widersprüchliche Karriere der Graffiti-Künstlerin als auch den Prozess gegen OZ journalistisch verfolgt. Im Rahmen der Veranstaltung wird zu diskutieren sein, inwieweit Street Art ihren rebellischen Ursprungscharakter als „Aufstand der Zeichen" noch bewahren kann, oder ob sie sich dem Verwertungsinteresse des kapitalistischen Kunstbetriebs nicht mehr widersetzen kann.

Eintritt: Eintritt frei, Spende gerne gesehen

Organisiert von: Arbeits- und Aktionskreis Kritischer Studierender, DA Kultur | siehe http://akkiel.blogsport.de/

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